Jeder Befund wird von einem zertifizierten Facharzt (Radiologen) erstellt.

CT des Kopfes – Radiologischer Befund
180,00 €
Die CT des Kopfes, auch Schädel-CT oder CCT (craniale Computertomographie) genannt, gehört zu den am häufigsten durchgeführten Schnittbilduntersuchungen. Ihr größter Vorteil ist das Tempo: Der Scanner erfasst den gesamten Schädel in wenigen Sekunden, und auf den Aufnahmen lassen sich frische Blutungen, Knochenbrüche oder eine Schwellung des Gehirns zuverlässig erkennen. In Notaufnahmen steht sie deshalb oft an erster Stelle, sie wird aber ebenso für geplante Abklärungen und Verlaufskontrollen genutzt.
Po złożeniu zamówienia otrzymasz dalsze instrukcje, w jaki sposób przesłać obrazy z badaniem.
Każdy opis przygotowuje certyfikowany specjalista (lekarz radiolog). Poznaj naszych lekarzy →
Dbamy o bezpieczeństwo Twoich danych →
After placing the order, you will receive further instructions on how to send the examination images.
Each report is prepared by a certified specialist (radiologist). Meet our specialists →
We care about the security of your data →
Nach der Bestellung erhalten Sie weitere Anweisungen, wie Sie die Bilddaten der Untersuchung übermitteln können.
Jeder Befund wird von einem zertifizierten Facharzt (Radiologen) erstellt. Unsere Fachärzte kennenlernen →
Für Laien sehen die Graustufen einer Schädel-CT fast immer gleich aus, selbst wenn sich darin eine dünne Blutung oder ein beginnender Infarkt verbirgt, der sich nur durch feine Dichteunterschiede verrät. Solche Details zu erkennen und richtig einzuordnen, ist Aufgabe eines Neuroradiologen, also eines Facharztes für Radiologie mit Schwerpunkt auf Gehirn, Schädel und Nervensystem. Bei Eurodiagnosis sieht er jede Serie Ihrer Untersuchung selbst durch und schreibt den Befund persönlich. Eine Software erstellt bei uns keine Berichte. Ob Erstbefund oder Zweitmeinung zu einem vorhandenen Bericht: Beides beauftragen Sie selbst, ohne Umweg über eine Praxis, direkt auf dieser Seite.
So erhalten Sie Ihren CT-Kopf-Befund
- Bestellung abschließen. Die Region „Kopf“ ist oben bereits ausgewählt. Optional wählen Sie eine englische oder italienische Übersetzung des Befunds und einen Vergleich mit einer früheren Untersuchung. Anschließend bezahlen Sie online.
- Anlass der CT schildern. Notieren Sie kurz, weshalb die Untersuchung gemacht wurde, etwa nach einem Sturz, wegen Kopfschmerzen oder als Kontrolle, und übernehmen Sie, falls vorhanden, die Fragestellung aus Ihrer Überweisung zur CT.
- Bilddaten hochladen. Sie erhalten eine Anleitung für den Upload der vollständigen DICOM-Daten, die Ihnen die Praxis oder Klinik auf einem Datenträger oder als Download zur Verfügung stellt. Ältere CT- oder MRT-Aufnahmen des Kopfes und Vorbefunde sind bei Verlaufsfragen besonders hilfreich. Die Übertragung ist verschlüsselt, Ihre Daten verarbeiten wir gemäß DSGVO.
- Auswertung durch den Neuroradiologen. Er prüft jede Serie und gleicht Auffälligkeiten mit Ihrer Fragestellung und den Vorbefunden ab.
- Befund herunterladen. Eine SMS informiert Sie, dass Ihr Befund bereitsteht, und erklärt den Download.
Die Bearbeitung dauert in der Regel bis zu 72 Stunden ab dem Moment, in dem alle Serien bei uns eingegangen sind. Steht ein Arzttermin kurz bevor, können Sie die Eilbefundung wählen.
Was sieht man im CT Kopf? Das steht in Ihrem Befund
Der Radiologe geht die Schichtbilder systematisch durch, jeweils einmal mit einer Kontrastabstimmung für das Hirngewebe und einmal für den Knochen. Beurteilt und dokumentiert werden unter anderem:
- das Hirngewebe von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm, einschließlich der Grenze zwischen grauer und weißer Substanz, deren Verwischen ein frühes Infarktzeichen sein kann,
- die inneren und äußeren Liquorräume, also Hirnkammern und Furchen, deren Weite auf einen Aufstau von Hirnwasser (Hydrozephalus) oder einen über das Altersübliche hinausgehenden Volumenverlust des Gehirns hinweisen kann,
- die Mittellinie, deren Verschiebung auf einen raumfordernden Prozess hindeuten kann,
- die Räume zwischen Gehirn, Hirnhäuten und Schädel, in denen sich nach Verletzungen Blut sammeln kann (epidurale und subdurale Hämatome, Subarachnoidalblutung),
- Schädeldach und Schädelbasis auf Brüche und andere Knochenveränderungen,
- die im Bild miterfassten Nachbarregionen wie Augenhöhlen, Nasennebenhöhlen und die Mastoidzellen hinter dem Ohr,
- bei Untersuchungen mit Kontrastmittel das Anreicherungsverhalten auffälliger Areale.
Für jeden auffälligen Befund hält der Radiologe fest, wo er liegt, wie groß er ist, wie er geformt und abgegrenzt ist und welche Dichte er aufweist. Gerade die Dichte in Hounsfield-Einheiten ist im Kopf-CT aufschlussreich: Frisches Blut erscheint heller als Hirngewebe (hyperdens), ein demarkierter Infarkt oder ein Ödem dunkler (hypodens).
Auf die Bildbeschreibung folgt die Beurteilung: Welche Erklärung ist am wahrscheinlichsten, welche Alternativen kommen infrage und in welcher Rangfolge? Falls angezeigt, empfiehlt der Bericht einen nächsten Schritt, zum Beispiel eine ergänzende MRT, eine Kontroll-CT oder die Vorstellung beim Neurologen. Auch ein CT-Kopf-Normalbefund wird vollständig dokumentiert, denn die Aussage „keine Blutung, keine abgrenzbare Ischämie, keine Raumforderung“ ist für Ihren Arzt ebenso wertvoll wie eine Auffälligkeit.
Der Bericht hat zwei Ebenen: einen fachlichen Teil, mit dem Ihr Neurologe oder Hausarzt unmittelbar weiterarbeiten kann, und eine kurze Erläuterung für Sie, die ohne Fachbegriffe auskommt.
Wann wird eine CT des Kopfes gemacht?
Ob eine CT nötig ist, entscheidet ein Arzt. In Deutschland stellt vor jeder Untersuchung mit Röntgenstrahlung ein Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz die sogenannte rechtfertigende Indikation: Der erwartete Nutzen muss das Strahlenrisiko überwiegen. Typische Anlässe für eine Schädel-CT sind:
- eine Kopfverletzung nach Sturz oder Unfall, um Schädelbrüche, Blutungen und Prellungsherde im Gehirn zu erkennen,
- der Verdacht auf einen Schlaganfall: Die CT zeigt rasch, ob eine Hirnblutung vorliegt, und liefert damit eine Grundlage für die Entscheidung über eine gerinnselauflösende Behandlung (Thrombolyse),
- plötzlich einsetzende, stärkste Kopfschmerzen, bei denen eine Blutung unter der Spinnwebenhaut (Subarachnoidalblutung) ausgeschlossen werden muss,
- Bewusstseinsstörungen, akute Verwirrtheit oder ein erstmaliger Krampfanfall,
- der Verdacht auf einen Hirntumor oder Metastasen, meist mit Kontrastmittel und vor allem dann, wenn keine MRT möglich ist,
- Gedächtnisstörungen, um behandelbare Ursachen wie einen Hirnwasseraufstau oder ein chronisches Subduralhämatom auszuschließen und das Hirnvolumen zu beurteilen,
- Kontrollen nach einer Hirnblutung, einer Operation oder bei einem Shunt, der Hirnwasser ableitet,
- Situationen, in denen eine MRT nicht infrage kommt, etwa bei nicht MRT-tauglichen Implantaten.
Unterschied zwischen CT und MRT des Kopfes
Die CT arbeitet mit Röntgenstrahlung, ist in wenigen Minuten erledigt und zeigt frisches Blut und Knochen besonders deutlich. Deshalb ist sie bei Notfällen und Verletzungen die erste Wahl. Die MRT kommt ohne Strahlung aus und bildet das Hirngewebe feiner ab, etwa kleine Infarkte oder Entzündungsherde, dauert aber länger. Häufig ergänzen sich beide.
Wie läuft eine CT-Untersuchung des Kopfes ab?
Sie liegen auf dem Rücken, Ihr Kopf liegt in einer gepolsterten Halterung, die ihn stabilisiert. Der Tisch fährt nur so weit in den ringförmigen Scanner, bis sich der Kopf in der Öffnung befindet. Der übrige Körper bleibt weitgehend draußen, und weil der Ring kurz und offen ist, kommen auch Menschen mit Platzangst meist gut zurecht. Anders als bei Aufnahmen von Brustkorb oder Bauch müssen Sie nicht die Luft anhalten. Wichtig ist nur, den Kopf stillzuhalten. Brille, Ohrringe, Haarspangen, Hörgeräte und herausnehmbaren Zahnersatz legen Sie vorher ab, da Metall Bildstörungen (Artefakte) verursacht.
Wie lange dauert ein CT vom Kopf?
Die eigentliche Aufnahme ist nach wenigen Sekunden vorbei. Mit Lagerung und Vorbereitung sind Sie meist nach etwa zehn Minuten fertig, mit Kontrastmittel und Venenzugang dauert es etwas länger.
CT Kopf ohne oder mit Kontrastmittel?
Bei Kopfverletzungen oder dem Verdacht auf eine Blutung steht in der Regel eine native CT am Anfang, also eine Aufnahme ohne Kontrastmittel, für die Sie sich nicht vorbereiten müssen. Bei Schlaganfallverdacht wird sie oft direkt um eine CT-Angiographie der Hirngefäße ergänzt. Kontrastmittel kommt außerdem zum Einsatz, wenn Tumoren, Metastasen, eine Hirnvenenthrombose oder Entzündungen wie ein Abszess abgeklärt werden sollen. Das jodhaltige Mittel wird über eine Armvene gegeben und kann kurz ein Wärmegefühl im Körper auslösen.
Vorab benötigt die Einrichtung meist aktuelle Laborwerte zur Nierenfunktion (Kreatinin) und zur Schilddrüse (TSH). Ob Sie nüchtern kommen sollen, legt die Praxis fest. Eine frühere Kontrastmittelallergie oder die Einnahme von Metformin sprechen Sie bei der Terminvereinbarung an. Meist können Sie kurz nach der Untersuchung nach Hause gehen. Trinken Sie am restlichen Tag etwas mehr als sonst.
Strahlenbelastung und Gegenanzeigen: Ist ein CT vom Kopf gefährlich?
Die Strahlendosis einer Kopf-CT liegt meist bei rund 2 Millisievert oder darunter und damit in einer ähnlichen Größenordnung wie die natürliche Strahlung, der ein Mensch in Deutschland durchschnittlich in einem Jahr ausgesetzt ist. Moderne Geräte und Untersuchungsprotokolle halten die Dosis so niedrig wie möglich und schonen die strahlenempfindliche Augenlinse. Besondere Vorsicht gilt in diesen Fällen:
- Schwangerschaft: Auch wenn der Bauch bei einer Kopf-CT nicht im Strahlenfeld liegt, muss eine Schwangerschaft vorher bekannt sein. Außerhalb von Notfällen wird dann sorgfältig abgewogen oder auf eine MRT ausgewichen.
- Kinder und Jugendliche: Sie reagieren empfindlicher auf Strahlung, deshalb wird die Indikation bei ihnen besonders streng gestellt.
- Kontrastmittel: Eine deutlich eingeschränkte Nierenfunktion, eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine bekannte Kontrastmittelallergie sprechen gegen jodhaltiges Kontrastmittel oder erfordern eine besondere Vorbereitung. Stillende sollten das Personal informieren. Eine Stillpause ist nach aktuellen Empfehlungen in der Regel nicht notwendig.
Welche Vorbereitung im Einzelfall nötig ist, klärt die durchführende Praxis mit Ihnen. Für Ihren Befund bei Eurodiagnosis werten wir ausschließlich die bereits vorhandenen Bilder aus, Sie müssen also nicht noch einmal in den Scanner.
Ihre Kopf-CT in den Händen eines Spezialisten
Zwischen „auffällig“ und „unauffällig“ liegen im Kopf-CT oft nur wenige Hounsfield-Einheiten. Ob eine leicht dunklere Zone ein frischer Infarkt ist oder ein Bildartefakt, beurteilt am sichersten jemand, der täglich Aufnahmen des Gehirns liest. Bei Eurodiagnosis ist das ein Neuroradiologe. Endet Ihr vorhandener Befund mit Formulierungen wie „unklare Hypodensität“ oder „Kontrolle empfohlen“, nimmt er ihn zur Kenntnis, bildet sich sein Urteil aber anhand der Bilder selbst. Sie erhalten einen Bericht, der benennt, was gesichert ist, was beobachtet werden sollte und wo weitere Abklärung sinnvoll ist. So wissen Sie, woran Sie sind, und Ihr Arzt hat eine belastbare Grundlage für die nächsten Entscheidungen.
CT Kopf Befund vom Neuroradiologen: ohne Warteliste, ohne Überweisung, ohne Praxisbesuch.
CT Kopf Befund: häufige Fragen (FAQ)
Nein. Die Befundung beauftragen Sie selbst, eine Überweisung oder ein Termin vor Ort ist dafür nicht erforderlich. Hilfreich ist es trotzdem, im Bestellformular anzugeben, welche Beschwerden zur CT geführt haben: Eine Kopf-CT nach einem Sturz liest der Radiologe mit einem anderen Fokus als eine Untersuchung wegen nachlassenden Gedächtnisses.
Ja. Wir befunden Kopf-CTs aus Praxen, Krankenhäusern und Notaufnahmen im In- und Ausland. Entscheidend ist der komplette DICOM-Datensatz mit allen Serien, einschließlich der Knochenrekonstruktionen, nicht nur einzelne Bilder als JPG oder PDF.
Ja, dafür gibt es eigene Angebote: CT-Angiographie des Kopfes für die Hirngefäße, etwa bei Verdacht auf ein Aneurysma, und CT der Nasennebenhöhlen. Bei mehreren Regionen in einem Termin berät Sie unsere kostenlose Hotline.
Ja. Wählen Sie dazu oben die Option „Vergleich mit einer früheren Untersuchung“ und laden Sie die ältere Aufnahme mit hoch. Der Radiologe beschreibt dann, ob sich eine bekannte Veränderung, zum Beispiel eine Blutung oder ein Tumor, zurückgebildet hat, unverändert ist oder zugenommen hat.
Der Bericht ist so aufgebaut, wie Ärztinnen und Ärzte es von radiologischen Befunden kennen: Bildbeschreibung mit Messwerten, gegebenenfalls Vergleich mit Voraufnahmen und abschließende Beurteilung. Er trägt die elektronische Signatur des Neuroradiologen, und Ihr Hausarzt, Neurologe oder Neurochirurg kann direkt damit arbeiten.
Jeder Befund stammt von einem aktiv praktizierenden Neuroradiologen, der Ihre Untersuchung Bild für Bild durchsieht und den Text eigenhändig formuliert. Weder eine KI noch Ärzte in der Facharztweiterbildung schreiben bei uns Befunde.
In der Regel innerhalb von 72 Stunden ab vollständigem Upload, mit der Eilbefundung schneller. Fällt auf den Bildern etwas auf, das zügig ärztlich abgeklärt werden sollte, etwa eine frische Blutung, macht der Radiologe das im Bericht unübersehbar kenntlich.
Plötzliche Lähmungen, Sprachstörungen, heftigste Kopfschmerzen oder Bewusstseinstrübungen sind ein Notfall: Wählen Sie sofort die 112. Die Online-Befundung ist für bereits abgeschlossene Untersuchungen gedacht.




