Jeder Befund wird von einem zertifizierten Facharzt (Radiologen) erstellt.
Krebsvorsorge – warum sie das ganze Jahr über wichtig ist

Krebsvorsorge wird häufig vor allem mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in Verbindung gebracht. Tatsächlich umfasst sie jedoch wesentlich mehr. Dazu gehören sowohl Maßnahmen, die das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen reduzieren können, als auch Untersuchungen zur möglichst frühzeitigen Erkennung ausgewählter Erkrankungen.
Anlässlich des Internationalen Krebstages startet Eurodiagnosis den Monat der Krebsvorsorge. Damit möchten wir nicht nur eine besondere Aktion für unsere Patientinnen und Patienten anbieten, sondern auch daran erinnern, wie wichtig ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit während des gesamten Jahres ist.
Was bedeutet Krebsvorsorge?
Die Krebsprävention umfasst verschiedene Bereiche.
Primärprävention
Die Primärprävention zielt darauf ab, beeinflussbare Risikofaktoren für die Entstehung bestimmter Krebserkrankungen zu reduzieren. Dazu gehören unter anderem der Verzicht auf Tabak, ein begrenzter Alkoholkonsum, regelmäßige körperliche Aktivität, ein gesundes Körpergewicht, eine ausgewogene Ernährung sowie ein angemessener Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung.
Auch Impfungen gegen bestimmte Infektionen, die mit einem erhöhten Risiko für einzelne Krebsarten verbunden sind, können eine wichtige Rolle spielen.
Sekundärprävention
Die Sekundärprävention konzentriert sich auf die möglichst frühzeitige Erkennung von Erkrankungen, idealerweise bevor fortgeschrittene Symptome auftreten. Hierzu dienen insbesondere geeignete Früherkennungs- und Screeninguntersuchungen.
Es gibt jedoch kein einheitliches Vorsorgeprogramm, das für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist. Welche Untersuchungen sinnvoll sind, hängt unter anderem von Alter, Geschlecht, familiärer Vorgeschichte und individuellen Risikofaktoren ab.
Warum ist die Früherkennung von Krebs wichtig?
Einige Krebserkrankungen können sich in frühen Stadien entwickeln, ohne charakteristische Beschwerden zu verursachen.
Deshalb sollte das eigene Wohlbefinden nicht als einziges Kriterium für den Gesundheitszustand betrachtet werden.
Früherkennungsuntersuchungen sollen bestimmte Erkrankungen oder Veränderungen möglichst früh erkennen, teilweise bevor Symptome auftreten.
Neue, anhaltende oder beunruhigende Beschwerden sollten gleichzeitig ärztlich abgeklärt werden, anstatt bildgebende Untersuchungen eigenständig auszuwählen.
Welche Untersuchungen werden zur Krebsvorsorge eingesetzt?
Welche Untersuchungen empfohlen werden, hängt von der jeweiligen Krebsart und der individuellen Situation ab.
Zur Früherkennung bestimmter Krebserkrankungen kommen beispielsweise Mammographie, Untersuchungen zur Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung einschließlich HPV-Tests sowie Koloskopie zum Einsatz.
Dabei ist wichtig: Nicht jede diagnostische Untersuchung ist automatisch eine Vorsorge- oder Screeninguntersuchung.
Das gilt auch für die Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT). Beide Verfahren sind wichtige Bestandteile der modernen Diagnostik. Das bedeutet jedoch nicht, dass MRT- oder CT-Untersuchungen bei jedem gesunden Menschen vorsorglich durchgeführt werden sollten.
Die geeignete Untersuchungsmethode sollte anhand der medizinischen Indikation, vorhandener Beschwerden, individueller Risikofaktoren und bereits vorliegender Befunde ausgewählt werden.
Welche Rolle spielt die bildgebende Diagnostik in der Onkologie?
Bildgebende Verfahren spielen in verschiedenen Phasen der Krebsdiagnostik und -behandlung eine wichtige Rolle.
Abhängig von der klinischen Situation können sie unter anderem dabei helfen, Veränderungen genauer zu charakterisieren, ihre Lage und Ausdehnung zu beurteilen, weitere diagnostische oder therapeutische Schritte zu planen und Veränderungen im Verlauf zu kontrollieren.
Die Durchführung einer Untersuchung ist jedoch nur ein Teil des diagnostischen Prozesses.
Ebenso wichtig ist die Beurteilung der Aufnahmen durch eine Radiologin oder einen Radiologen unter Berücksichtigung der klinischen Informationen und gegebenenfalls vorhandener Voruntersuchungen.

Bildgebende Diagnostik bei verschiedenen Krebsarten
Welche bildgebenden Verfahren eingesetzt werden, hängt unter anderem von der Art und Lokalisation der Erkrankung ab.
Brustkrebs
Bildgebende Untersuchungen spielen bei der Früherkennung und Diagnostik von Brustkrebs eine wichtige Rolle.
Zu den eingesetzten Verfahren gehören insbesondere Mammographie und Ultraschall. In bestimmten klinischen Situationen kann zusätzlich eine MRT der Brust eingesetzt werden.
Welche Untersuchung geeignet ist, hängt unter anderem vom Alter, individuellen Risiko und bereits vorhandenen Befunden ab.
Prostatakrebs
Bei Verdacht auf Prostatakrebs kann die multiparametrische MRT der Prostata (mpMRT) ein wichtiger Bestandteil der weiteren Diagnostik sein.
Sie ermöglicht eine detaillierte Beurteilung auffälliger Bereiche innerhalb der Prostata und kann wichtige Informationen für das weitere diagnostische Vorgehen liefern.
Lungenkrebs
Die Computertomographie des Thorax (CT) hat eine große Bedeutung bei der Diagnostik und Beurteilung von Lungenkrebs.
Mit der CT können die Strukturen des Brustkorbs detailliert dargestellt werden. Sie kann in unterschiedlichen Phasen der Diagnostik, Stadienbestimmung und Verlaufskontrolle eingesetzt werden.
Darmkrebs
Bei der Früherkennung von Darmkrebs spielen geeignete Vorsorgeuntersuchungen, darunter die Koloskopie, eine wichtige Rolle.
Nach der Diagnose können bildgebende Verfahren wie die Computertomographie eingesetzt werden, um die Ausdehnung der Erkrankung zu beurteilen und die weitere Behandlungsplanung zu unterstützen.
Hirntumoren und Tumoren des zentralen Nervensystems
Die MRT des Kopfes gehört zu den wichtigsten bildgebenden Verfahren bei der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Hirntumoren und Tumoren des zentralen Nervensystems.
Sie ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Strukturen des Gehirns und kann zur Beurteilung sowie Verlaufskontrolle von Veränderungen eingesetzt werden.
Tumoren des Bauchraums
CT und MRT werden unter anderem bei der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Tumorerkrankungen der Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren sowie weiterer Organe des Bauchraums eingesetzt.
Welches Verfahren am besten geeignet ist, hängt von der betroffenen Körperregion, der Fragestellung und der individuellen klinischen Situation ab.
Auch hier gilt: Nicht jede bildgebende Untersuchung ist eine Vorsorgeuntersuchung. Die Auswahl des geeigneten Verfahrens sollte auf Grundlage einer medizinischen Indikation erfolgen.
Warum kann der Vergleich mit früheren Untersuchungen wichtig sein?
Wenn mehrere bildgebende Untersuchungen aus unterschiedlichen Zeitpunkten vorliegen, kann deren Vergleich zusätzliche wichtige Informationen liefern.
Die Radiologin oder der Radiologe kann beispielsweise beurteilen, ob eine bereits bekannte Veränderung stabil geblieben ist, sich in Größe oder Erscheinungsbild verändert hat oder neue Auffälligkeiten hinzugekommen sind.
Daher empfiehlt es sich, frühere Untersuchungen einschließlich der vollständigen Bilddaten und nicht nur des schriftlichen Befundes aufzubewahren.
Was ist eine radiologische Zweitmeinung?
Bei einer radiologischen Zweitmeinung werden die bereits vorhandenen Bilddaten unabhängig durch eine weitere Radiologin oder einen weiteren Radiologen beurteilt.
Eine Zweitmeinung kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn Patientinnen und Patienten einen bereits vorhandenen Befund überprüfen lassen möchten, eine zusätzliche Einschätzung vor den nächsten Behandlungsschritten wünschen oder ihre Untersuchung von einem Radiologen mit Erfahrung in einem bestimmten Spezialgebiet beurteilen lassen möchten.
Gerade bei komplexen Fragestellungen, einschließlich onkologischer Erkrankungen, kann die Spezialisierung des beurteilenden Radiologen von Bedeutung sein.
Eine radiologische Zweitmeinung ersetzt nicht die Beratung durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt. Sie stellt eine zusätzliche radiologische Beurteilung dar, die zusammen mit weiteren Untersuchungsergebnissen, Beschwerden und der Krankengeschichte berücksichtigt werden kann.
Monat der Krebsvorsorge bei Eurodiagnosis – 10 % Rabatt
Anlässlich des Internationalen Krebstages veranstalten wir im Oktober den Monat der Krebsvorsorge bei Eurodiagnosis.
Vom 1. bis 31. Oktober 2026 erhalten Patientinnen und Patienten 10 % Rabatt auf den gesamten Warenkorb.
Wie lösen Sie den Rabatt ein?
Geben Sie bei Ihrer Bestellung einfach folgenden Aktionscode ein:
ONKO10%
Der Rabatt gilt für den gesamten Warenkorb und ist nicht ausschließlich für onkologische Patientinnen und Patienten bestimmt.
Für die Teilnahme an der Aktion ist weder eine Krebsdiagnose noch ein Krebsverdacht erforderlich.
Der Aktionscode ONKO10% kann während des Aktionszeitraums einmal pro Patientin bzw. Patient verwendet werden.
Die vollständigen Teilnahmebedingungen für den Monat der Krebsvorsorge finden Sie auf der Website von Eurodiagnosis.
Krebsvorsorge beginnt mit Bewusstsein
Krebsvorsorge bedeutet nicht, möglichst viele medizinische Untersuchungen durchführen zu lassen.
Vielmehr geht es darum, beeinflussbare Risikofaktoren zu reduzieren, empfohlene Früherkennungsprogramme wahrzunehmen, auf anhaltende oder ungewöhnliche Beschwerden zu achten und diese ärztlich abklären zu lassen.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, medizinische Unterlagen und frühere bildgebende Untersuchungen aufzubewahren. Sollte später eine weitere Diagnostik erforderlich sein, können frühere Aufnahmen für Radiologinnen und Radiologen eine wichtige Vergleichsgrundlage darstellen.
Vom 1. bis 31. Oktober 2026 erhalten Sie mit dem Code ONKO10% 10 % Rabatt auf Ihren gesamten Warenkorb bei Eurodiagnosis.
Die Informationen in diesem Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung oder individuell empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen.